Dekanatskindertag 2024

„Zauberhut und Zauberstab, wir feiern den Dekanatskindertag“, so lautete das Motto des 37. Dekanatskindertags der Evangelischen Jugend des Dekanatsbezirks Neumarkt, der diesmal am 11. Mai erstmalig in Parsberg  stattfand. Über 100 Kinder und Mitarbeiter:innen aus Allersberg, Beilngries und dem Landkreis Neumarkt trafen sich zu einem abwechslungsreichen, spannenden Tag in der evang.  St. Michaelskirche, im Park und im Burggebiet.

Der Samstag begann in der Kirche mit einer Einführung von Dekanatsjugendreferentin Ruth Bernreiter. Desweiteren sprachen die Kirchenvorsteherin Sarah Bergler und der 3. Bürgermeister Hans-Jürgen Hopf     Grußworte zu den Anwesenden. Nun folgte der Kindergottesdienst zur biblischen Geschichte von der Heilung des Bartimäus (Markus 10. 46 ff): Marlene Dietz und ihr Team erzählten und spielten die Geschichte vom blinden Bettler Bartimäus, der bei Jericho Jesus begegnete, ihm sein Leid klagte und von Jesus geheilt wurde. Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst durch Marlene Dietz und Armin Breitenbach.

Einige Impressionen vom Kindertag

  • DSC05762
    Zauberhafte Leckereien zum Erraten
  • DSC05773
    Einen Zauberspruch erfinden, schreiben und siegeln
  • DSC08767
    Die Zauberspinne
  • DSC08770
    Zauberband basteln
  • DSC08774
    Die Zauberbäckerei

Stationen

Nach dem Kindergottesdienst und der Einteilung der Kinder in sechs Gruppen ging´s zum Mittagessen auf das Gelände vor dem evang. Gemeindehaus.

Passend zum Thema bauten zeitgleich die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 15 Stationen vor und auf der Burg auf. Am Nachmittag machten  die Kinder sich als Reisende auf den Weg zu den verschiedenen Standorten:

Zuerst entzifferten sie mittels Spiegel spiegelverkehrt gedruckte Zaubersprüche. Bei der nächsten Station „Zauberstab mit Zauberspruch“ wurde ein Stab mit innenliegendem Spruch gebastelt. Daneben konnten die Gruppen bei der Kräuterfrau Gewürzkräuter riechen und bestimmen. Ebenso konnten sie durch Schütteln den Inhalt von Schachteln erraten. 

Weiterhin fädelten die Mädchen und Jungen mit bunten Perlen Zauberbänder auf und konnten mit verbundenen Augen zauberhafte süße Leckereien erraten und genießen. In der nahen Zauberbäckerei verzierten sie Zauberplätzchen. Obst und belegte Brötchen gab es in der Verpflegungsstation zu essen und in der benachbarten Zaubertrank- und Mönchtrunk- Station wurde insbesondere alkoholfreies Butterbier ausgeschenkt.

In weiteren Stationen  mussten die Kinder ein Zauberrätsel lösen und Zaubersprüche erfinden, die als Urkunden mit Brief und Siegel  mitgenommen wurden.

Sportlicher ging´s dann beim fliegenden Besen, einem Wettrennen im Gelände, und bei der Zauberstabgeschichte zu. Hierbei liefen die Teilnehmer:innen im Kreis um einige wenige Zauberstäbe  und mussten auf ein Signal hin versuchen, einen zu erwischen. Zusätzlich mussten sie auch durch ein großes Zauberspinnennetz schlüpfen und klettern, ohne es zu beschädigen.

Schließlich wartete oben auf der Burg neben einer wunderbaren Aussicht noch ein „Raum der Stille“. Dort konnte in einen großen Hut Zettel mit Wünschen aller Art eingeworfen  werden.

An jedem Stand bekamen die Gruppen neben den Aufgaben und den Geschenken zusätzlich jeweils einen Buchstaben, der am Ende zu einem „Zauberwort“ zusammengesetzt werden musste.

Abschluss

Nachdem alle Gruppen die Stationen passiert hatten, versammelten sich die Mädchen und Jungen mit den Mitarbeiter:innen vor der Kirche zu einer Zusammenfassung des Tages, wobei mehrere Lieder gesungen wurden sowie die Wünsche aus dem Zauberhut und die Lösungsworte „Wunderbare Welt“ vorgelesen wurden. Nachdem die Kinder von ihren Erlebnissen berichtet hatten, bedankte sich Ruth Bernreiter bei allen Mädchen und Jungen für ihre Teilnahme und insbesondere bei allen ehrenamtlichen Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen sowie beim Parsberger Kirchenvorstand für das große Engagement bei der Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung.

Zum Abschluss sprach Marlene Dietz einen Reisesegen, ehe die Kinder die bereits wartenden Busse bestiegen, die sie nach einem wunderbaren Tag wieder nach Hause zurückbrachten.